Arisus Geschichte
von Ryon


Ein 10-järiges Mädchen, mit kurzen, schwarzen Haaren ging, wie jeden Tag, zur Schule. Ihr Name war Arisu. Sie kam nun zu ihrem Lieblingsstück des Weges. Eine lange Allee voller Kirschbäume, die jetzt im Frühling zauberhaft aussah. Plötzlich kam ein Windstoß und die Kirschblüten flogen wie wild durch die Luft. Dann sah Arisu einen Mann, mitten auf dem Weg, aus dem nichts auftauchen. Er war groß, schwarz gekleidet, und hatte schwarzes, langes Haar und, Arisu glaubte ihren Augen nicht zu trauen, er hatte schwarze Dämonenswingen auf den Schultern. Das war Arisus erste Begenung mit Laures. Das kleine Mädchen war hin und weg, von diesem Mann.
Er sagte: „Komm, kleine Arisu. Komm in meine Welt und werde zu meinem treuen, schwarzen Engel.“ Arisu konnte nicht anders. Sie ging zu ihm und reichte ihm ihre Hand. Plötzlich fand sie sich in einem düsteren Schloss wieder. Es war riesig und machte ihr etwas Angst. Aber Laures war ja bei ihr, also würde ihr schon nichts passieren.
Laures sah Arisu an, mit einem Blick, bei dem jeder geflohen wäre. Plötzlich wurde Arisu in schwarzes Licht eingehüllt und auf ihren Schultern erschienen schwarze Engelsflügel.


So vergingen 7 Jahre und Arisu wurde zu Laures treuen Dienerin. Sie fand heraus, dass sie sich im Reich der Dämonen befand, und Laures der Anführer dieser war. Doch Arisu bakam nie einen der besagten Dämonen zu sehen, denn es war ihr strengstens untersagt, das Schloss zu verlassen, denn die Dämonen würden sofort merken, dass sie einmal ein Mensch gewesen war und sie wäre ein gefundenes Fressen. Zugegeben sie konnte sich zwar verteidigen, aber es war gegen ihre Art, jemanden der auch nur in irgendeiner Hinsicht etwas mit Laures zu tun hatte, zu töten.
Laures hatte sich nicht verändert, weil er unsterblich war.
Aber Arisu war nun zu einer jungen Frau herangewachsen. Schlank, mit einer bezaubernden Figur, ihr Haar länger als das von Laures, und das alles gut betont in einem schwarzen Kleid, dass ihr bis zu den Knöcheln reichte, und einem seitlichen Schlitz hatte, der erahnen lies, was so alles über ihren Oberschenkeln zu finden war...

An diesem Tag ging Arisu wie immer zu Laures in den Trohnsaal. Dieser war genauso düster wie das restliche Schloss. Doch was sie sah gefiel ihr gar nicht. Laures stand in der Mitte des Saals zusammen mit einem wunderschönen Mädchen. Sie hatte dunkelblondes Haar, dass in einem langen Pferdeschwanz bis zum Rücken hinunter reichte. Und Arisu glaubte ihren Augen nicht zu trauen, sie hatte weiße Engelsschwingen.
Arisu wurde zornig, und wollte schon hineinstürmen und Laures anschreien, was er sich den einbildete, doch dann fiel ihr ein, dass sie nichts weiter als seine Dienerin war. Also ging sie in ihr Zimmer und setzte sich dort auf ihr Bett. Sie überlegte was sie nun machen sollte und ihr war sofort klar was getan werden musste.
Sie musste Laures mit dieser Frau zusammenbringen, denn sie kannte ihn schon lange und wusste, dass er sich in sie verliebt hatte. Was aus ihren Gefühlen wurde war ihr egal. Sie liebte Laures so sehr, dass es ihr nur wichtig war, dass er glücklich ist.
Als es Zeit war, dass Essen anzurichten, begab sie sich in den Speisesaal und sprach eine Formel, die ein Festmahl erscheinen lies. Sie deckte für 2 Personen; für Laures und diese Frau. Sie selbst wollte in ihrem Zimmer essen, da sie nicht stören wollte. Dann begab sie sich wieder in den Thronsaal und sah, das Laures und diese Frau gerade einen kleinen Streit hatten. Vorsichtig näherte sie sich ihnen und sagte: „Verzeih die Störung. Ich wollte nur mitteilen, dass das Essen bereits angerichtet ist. Ihr“ bei diesen Worten sah sie zu dem Engel „könnt natürlich auch hier essen. Ich habe für Sie beide gedeckt.“ „Danke Arisu. Darf ich dir Vorstellen, das ist Georgie, eine Botin aus dem Engelsreich. Und das hier ist Arisu, meine treue Bedienstete.“ antwortete Laures höflich, aber doch etwas böse. „Guten Tag Arisu. Danke dass du für mich mitgedeckt hast, aber ich werde wohl nicht zum Essen bleiben.“ Bei diesen Worten sah Georgie Laures böse an. Dann verabschiedete sie sich und verschwand.
So gingen Laures und Arisu, die nun doch im Speisesaal aß, in diesen und setzten sich.
Beim Essen erfuhr Arisu worum es gegangen war. Laures wollte Georgie überreden, sich ihm anzuschließen, aber sie war nicht gerade begeistert von dieser Idee. Natürlich verriet Laures dies Arisu nicht freiwillig, aber im Laufe der Jahre hatte sie ihre Methoden entwickelt, ihm die Antworten auf ihre Fragen, ohne dass es ihm groß auffiel, aus der Nase zu ziehen.
„Also liebst du sie, ja?“ fragte Arisu vorsichtig, denn sie wusste dass sie ihm mit einem falschen Wort erzürnen konnte.
„Was soll das heißen, Liebe? Liebe ist nur ein Wort und bedeutungslos. Sie ist wunderschön und gut gebaut... Meine Dämonen wären zufrieden mit ihr als Herrscherin und ich auch... Ich kann sie nicht lieben, denn ich bin ein Dämon. Alles worauf es mir ankommt ist, dass sie eine Herausforderung für mich ist. Sie weigert sich mir zu folgen und das gefällt mir. Ich will es unbedingt schaffen ihren starken Willen zu brechen und sie unterwürfig zu machen. Bei dir zum Beispiel hatte ich leichtes Spiel. Du warst ein kleines Mädchen, dass nichts wusste von der Welt. Es war mir ein leichtes dich zu verführen.“
„Mag sein, dass ich leicht zu verführen war und ich will auch nicht leugnen, dass ich euch eine treue Dienerin bin.“ Arisu überlegte kurz. Dann stand sie auf, ging zu Laures und setzte sich auf seine Schoß. „Bis ihr die Unerreichbare erreicht, kann ich euch doch als Ersatz dienen.“ Bei diesen Worten setzte sie einen verführerischen Blick auf und Laures lächelte. „Was würde ich bloß ohne dich tun?“ Mit diesen Worten küsste er sie leidenschaftlich.
Dann waren sie wie so oft in Laures Gemächern und die folgende Nacht war für Arisu wunderschön. Sie wusste, das Laures sie nicht liebte und das er es mit jeder anderen Frau genauso machen würde. Aber das verlangte sie nicht. Sie war zufrieden, so wie es war.

Am nächsten Tag wachte sie neben Laures auf, der noch schlief. Er war wunderschön anzusehen. Wenn man nicht wusste dass er ein Dämon war, würde man ihn für einen normalen Menschen halten, denn er hatte seine dämonischen Schwingen wie immer „eingepackt“.
Laures wachte auf und als er Arisus Gesicht und vor allem ihren Körper sah, konnte er nicht wiederstehen. Seien Lust war noch nicht befriedigt, also lehnte er sich über sie und begann sie am Nacken zu küssen. Immer leidenschaftlicher wurden seine Küsse und er rutschte immer weiter nach unten...

Am Nachmittag dann war alles wieder verflogen und der Alltag begann wieder. Doch bevor Arisu einen klaren Gedanken fassen konnte, ging sie in ihr Zimmer um sich zusammenzureisen. In ihrem Zimmer legte sie sich auf ihr Bett, und konnte ein Lächeln nicht unterdrücken. Es war so schön und sie wünschte sich, dieser Moment würde nie vergehen.

Doch am Nachmittag als sie sich wieder in den Thronsaal begab, sah sie wieder wie Georgie bei Laures war. Sie bekam nur noch ein paar Wortfetzen mit. „werde mich dir nicht unterwerfen. Niemals! Verschwinde du Monster und lass mich endlich in ruhe, sonst muss ich dem Herrscher unseres Reiches bescheid sagen. Und du weißt welche Strafe auf dein Vergehen steht!“ Mit diesen Worten holte Georgie aus und gab Laures eine Ohrfeige, um gleich darauf zu verschwinden. Laures war außer sich vor Wut, als er Arisu erblickte.
Er ging auf sie zu und konnte seinen Zorn nicht mehr halten. Er hohle aus und „Batsch“, schlug Arisu mit der Faust ins Gesicht. Er musste seine Wut auslassen, und Arisu kam ihm gerade Recht. Immer wieder schlug er auf sie ein bis sie schließlich am Ende war und am Boden zusammenbrach. Tränen rannen ihr übers Gesicht, auch wenn sie Laures verstehen konnte. Laures, der blind vor Wut war kam wieder zur Besinnung und erschrak. Aber sein stolz lies es nicht zu, sich zu entschuldigen also machte er am Absatz kehrt und ging weg. Arisu kniete noch immer am Boden und versuchte verzweifelt gegen ihre Tränen anzukommen. Doch es ging nicht. Immer mehr und mehr Tränen kamen. In ihr stieg Wut auf. Wut auf Georgie. Sie wollte sie dafür büßen lassen. Auch wenn Laures sie dafür hassen würde, aber sie konnte diesen Schmerz, von ihrem Geliebten geschlagen worden zu sein, nicht verkraften. Also stand sie auf, noch immer liefen ihr Tränen übers Gesicht. Aber jetzt waren es Tränen aus Wut.

Zum ersten Mal in ihrem Leben musste sie das Schloss verlassen, denn sie konnte nicht, so wie Laures und Georgie, sich einfach ins andere Reich teleportieren. Als Laures ihr nämlich ihre Kraft verlieh, wollte er das Risiko nicht eingehen, seine treue Dienerin zu verlieren. Also musste sie das Reich aus eigener Kraft verlassen, und zu dem Portal ins Reich der Engel gelangen.
Als sie vor dem riesigen Tor stand, das aus dem Schloss führte bekam sie Zweifel. Doch dann kamen ihr wieder die Bilder und die Gefühle in den Sinn, die sie hatte, als Laures sie geschlagen hatte. Es gab kein zurück mehr. Sie durfte jetzt nicht kneifen. Sie würde noch bereuen, Laures eine Abfuhr erteilt zu haben.
So öffnete sie das Tor und verließ das Schloss.
Was sie sah, war einerseits faszinierend aber andererseits erschreckend. Das Schloss stand auf einem riesigen, kahlen Berg. Von hier oben konnte man das ganze Reich überblicken und auch das Portal sah man fast am Horizont verschwinden. Sie suchte nach einer Möglichkeit den Berg hinunter zu kommen aber kein Weg führte hinab. Es war aussichtslos. Sie konnte ihren Plan wohl nicht in die Tat umsetzen.
Plötzlich tauchte Laures neben ihr auf. Sein Gesichtsausdruck war Arisu völlig fremd. Er sagte: „Du willst wohl wieder zu den Menschen zurück, wo ich dich...“, dabei lief er rot an und konnte nicht weitersprechen. Nein, er würde auch nicht weitersprechen und sich vielleicht auch noch entschuldigen. Sein Stolz lies es nicht zu. Arisu wusste sich nicht zu helfen also brachte sie ein „Ja“ heraus, dass etwas unsicher aber doch gefasst und entschlossen klang. Ihr gefiel der Gedanke nicht, Laures zu belügen, aber es musste einfach sein. „Nun gut, dann will ich dir die Kräfte geben, die du brauchst um zu teleportieren. Wenn du gehen willst dann geh! Aber du kannst auch bleiben, wenn...“, wieder konnte Laures nicht weitersprechen. Also hob er einfach seine Hand und wieder wurde Arisu in schwarzes Licht gehüllt. Sie fühlte die neue Kraft in sich. Dann verschwand Laures ohne ein weiteres Wort zu sagen. Arisu blieb alleine mit ihren Gedanken zurück:
´Und was ist, wenn ich nichts unternehme? Ich bin sicher Laures wollte sich entschuldigen, aber ich kenne ja seinen Stolz. Aber diese Schande von ihr! Aber... was ist mir lieber? Dass Laures mich hasst, weil ich sie auf dem Gewissen habe oder dass ich einfach mit dieser Schande lebe? Und was ist wenn ich sterben würde? Das wäre vielleicht das Beste...aber nein.. noch will ich nicht sterben...noch nicht. Ich werde einfach so tun als wäre nichts geschehen. Noch einmal will ich mich beherrschen, so wie es sich für eine Dienerin gehört´
Sie probierte ihre neuen Kräfte gleich aus und teleportierte sich zu Laures. Es war ein wunderbares, unbeschreibliches Gefühl zu teleprotieren.

Laures war in seinem Zimmer und stand am Fenster. Gedankenverloren sah er hinaus ins Leere. Noch nie hatte Arisu ihn so gesehen. Sie räusperte sich, worauf er sich umdrehte. „Ich werde bleiben. Es tut mir leid. Es ist eine Schande für eine Dienerin so handeln zu wollen.“ Auch wenn sie keinen Grund sah, sich zu entschuldigen, tat sie es trotzdem. Sie dachte das es das Beste wäre. Um ihre Worte zu unterstreichen fiel sie auf die Knie vor ihrem Herrscher, Helden und Geliebten. Als Laures das sah, bekam er bedenken. Aber sie war nur seine Dienerin und er sah keinen Grund sich vielleicht auch noch zu entschuldigen. Es gehörte nicht zu seiner Position. Wenn es Georgie gewesen wäre, ja dann...aber bei ihr konnte er seinen Stolz nicht überwinden. Also drehte er sich, ohne ein Wort zu sagen um und blickte wieder aus dem Fenster.
Aber auch so wusste Arisu, dass er ihr vergeben hatte. Sie ging zu ihm und umarmte ihn von hinten. Er konnte nicht anders und drehte sich um und küsste sie. Arisu war wieder eimal im siebenten Himmel...
Dieser Kuss erweckte in Laures alte Erinnerungen. Er konnte sich genau daran erinnern, als Arisu 14 Jahre alt war:

Er wusste nicht wie es kam, doch einmal war Arisu in seinem Zimmer. Sie hatte eine Bitte an ihn, nämlich neues Gewand zu bekommen, da sie aus dem alten schon längst herausgewachsen war, und es längst nicht mehr alles bedeckte...
So fragte er sie, woran sie denn gedacht hätte. Sie antwortete, dass es ihr egal wäre. Laures überlegte einen Moment und ehe er sich versah, begann Arisu ihre Kleider abzulegen. Zuerst die Schuluniform, bis sich nur noch in Unterwäsche vor ihm stand. Er fragte sich was er damit bezweckte und laut fragte er: „Willst du mich etwa verführen?“ Arisu wurde rot. Nein das hatte sie nicht damit bezweckt. Sie wollte einfach nur ein neues Kleid und so musste sie ja ihr altes Ausziehen. Aber der Gedanke gefiel ihr. Ohne Scham sagte sie frei heraus: „Nein, das hatte ich eigentlich nicht damit bezweckt. Aber wenn es dich nicht stört, mit einer 14-järigen Jungfrau zu schlafen, dann habe ich nichts dagegen. Nein, ganz im Gegenteil. Es würde mich wahnsinnig glücklich machen, von euch heute und hier entjungfert zu werden!“ Laures fielen fast die Augen aus dem Kopf. Kamen diese Worte wirklich von seiner kleinen Arisu? Nein. Es war nicht mehr die „Kleine“ von damals. Sie war nun älter und auch reifer geworden. Aber was wollte er machen? Er hatte tatsächlich zum Ersten mal in seinem Leben Angst. Konnte er ihr das wirklich antun? Er hatte noch nie jemanden entjungfert, sondern immer nur mit Frauen, ob Dämon oder Engel, geschlafen, die ihr Erstes mal schon hinter sich hatten. Auch die Erfahrung mit einem Menschen, wenn auch inzwischen ein halber Dämon, war für ihn neu.
Doch dann kam Arisu auf ihn zu. Dieser Blick, der ihn zu verführen versuchte war wahrhaftig nicht mehr der, seiner kleinen Arisu. Sie ging zu ihm, etwas verlegen, denn auch geküsst hatte sie noch nie. Aber da Laures keine Anstalt machte sich zu bewegen sagte sie: „Tut mir leid, aber du musst wenn den ersten Schritt machen, denn ich habe keinerlei Erfahrungen darin.“
Dann konnte Laures nicht mehr widerstehen. Zärtlich Küsste er sie und sie erwiderte seine Küsse so gut sie es verstand. Dann begann er ihren BH zu öffnen. Immer heftiger und Leidenschaftlicher wurden seine Küsse. Dann begann Arisu Laures auszuziehen, bis beide völlig entkleidet im Raum standen und nicht aufhören konnten sich zu küssen. Dann lies Laures Arisu aufs Bett sinken, und legte sich auf sie. Er konnte nicht aufhören sie zu küssen. Langsam und sehrwohl darauf bedacht, dasss es für sie das Erste Mal war, drang er in sie ein. Er konnte fühlen wie sehr es Arisu gefiel, und obwohl er schon so oft mit jemanden geschlafen hatte, so war es doch etwas besonderes dieses mal. Irgendetwas war anders, doch bis heute wusste er nicht was.
Und heute geschah es wieder einmal. Wie so oft konnte er auch heute nicht aufhören sie zu küssen, und wenn er daran dachte, dass sie ihn alleine lassen wollte, wurden seine Küsse noch leidenschaftlicher, und seine Umklammernd fester. Er wollte sie nicht verlieren. Es war da erste Mal, dass sich Laures dies eingestand.

Arisu wachte in Laures Bett auf. Als sie neben sich blickte sah sie, dass Laures schon aufgestanden war. So erhob sie sich und zog sich an. Ihr Gesicht strahlte vor Freude und sie glaubte ihr glück könne nicht übertroffen werden. Nach ihrer nun durchgeführten teleportation, fand sie sich in ihrem Zimmer wieder. Sie musste wohl noch üben, denn eigentlich wollte sie sich zu Laures teleportieren. Als sie sich umdrehte um einen erneuten Versuch zu starten, zuckte sie zusammen.
Vor ihr stand Laures und neben ihm Georgie. Arisu schien sie in einem Gespräch unterbrochen zu haben, denn beide sahen sie mit großen Augen an. ´Auf sie habe ich vollkommen vergessen´, schoss es Arisu mit einem Mal durch den Kopf. Ein „Verzeihung“ hervor stammelnd, teleportierte sie sich in den Thronsaal. `Warum auch noch ausgerechnet in meinem Zimmer? Nicht genug, dass er sie noch immer liebt, nein. Ach warum muss mir so etwas passieren? Hilfe! Warum hilft mir keiner?´ Tränen rannen Arisu bei diesen Gedanken über ihr Gesicht. Alles wurde schwarz und drehte sich..

Als sie die Augen öffnete, sah sie direkt in Laures Gesicht. Sie lag am Boden, in seinen Armen. „Was ist jetzt schon wieder los? Du hasst geweint als ich dich gefunden habe?“ Laures Stimme klang böse, aber auch etwas besorgt. Georgie musste gegangen sein, denn Arisu konnte sie im Trohnsaal nicht entdecken. „Nichts, alles in Ordnung“ gab Arisu schnell zur Antwort und teleportierte in ihr Zimmer. Dort erinnerte sie sich wieder, was geschehen war. Doch dieses Mal begann sie nicht zu weinen, nein sie fasste einen Entschluss. Es musste sein, es gab keine andere Lösung. Doch sie musste wohl noch etwas Geduld aufbringen um ihren Plan zu verwirklichen.
Am Abend war es dann soweit. Laures und Georgie waren wie schon so oft im Thronsaal. ´Sie will doch nichts von ihm, also was sucht sie dann immer wieder hier?` fragte sich Arisu etwas mürrisch, doch sie wusste was zu tun war. Sie ging hinein, direkt auf Laures zu und sagte: „Es tut mir leid. Aber seit ich dich das erste mal sah, bin ich in dich verliebt. Du brauchst nichts zu antworten ich wollte nur dass du es weißt.“ Dabei sah sie ihm tief in die Augen. Plötzlich drehte sie sich um und ging zur Tür, aber an der Schwelle blieb sie stehen, drehte sich um und Tränen liefen ihr übers Gesicht. Es wurden immer mehr und mehr. Ihre geliebten schwarzen Engelsflügel die sie von Laures bekam, erschienen auf ihren Schultern, und eine unglaubliche Macht wurde freigesetzt. Diese macht bündelte sie nun in ihrer Hand und lies daraus ein Schwert entstehen. Zorn stand ihr nun ins Gesicht geschrieben und mit einem Schrei, der selbst das Blut der Dämonen zum stocken brachte, stürzte sie sich auf Georgie und rammte ihr das Schwert in die Brust. Blut floss über Georgies Körper und über die Hände von Arisu. Diese ging nun zur Seite um Laures zu Georgie zu lassen, der sofort, nach der ersten Schrecksekunde zu ihr gerannt war. Arisu machte am Absatz kehr und ging auf ihr Zimmer. Sie wollte ihn alleine lassen. Georgie war tot und sie würde es auch bald sein, denn Laures Rache würde schrecklich ausfallen.

In ihrem Zimmer angekommen, legte sie all ihre Kleider ab. Nun hatte sie nichts mehr, dass Laures gehörte: Seine Kleider, seine Kräfte und auch das kleine Stück seines Herzens hatte sie verloren. Ihr war kalt, doch sie wartete geduldig.
Die Tür ging auf und nach langem warten kam Laures endlich. Doch was Arisu sah, war nicht mehr ihr Laures, er konnte es nicht sein. Er sah kein bisschen böse aus, nein sogar freundlich. Was war nur geschehen? Arisu verstand die Welt nicht mehr. Sie trat vor Laures und sprach: „Bestrafe mich, denn ich habe es verdient.“ Laures sah sie an, sah ihr tief in die Augen und lachte sie dämonisch an. „Ich werde dir die schlimmste aller Strafen auferlegen, schlimmer als der Tot!“ Mit diesen Worten hob er seine Hand und ehe sich Arisu versah, war sie in der Menschenwelt, am gleichen Ort, an dem Laures sie gefunden hatte. Sie war wieder das kleine 10-järige Mädchen von damals. Nein, sie war nun reifer, denn nun wusste sie, was es hieß, den Geliebten zu verlieren.


1 langes Monat war nun vergangen und Arisu hatte sich wieder in der menschlichen Welt eingelebt. Arisu hatte gelitten, gehofft, geweint, so viele Gefühle erlebt, dass sie sie gar nicht alle benennen konnte. Sie lebte alleine in einem Appartement, denn ihre Familie wollte sie nicht sehen. Sie würden ja doch nur unnütze Fragen stellen und nichts, aber auch gar nichts verstehen. Wie jeden Nachmittag nach der Schule, ging sie wieder zu ihrer Lieblingsallee, voller blühender Kirschbäume. Sie hoffte, dass Laures erscheinen würde, sie in die Arme nähme und alles nur ein böser Traum gewesen war. Doch auch heute geschah nichts dergleichen.
Plötzlich rief jemand ihren Namen. Sie kannte diese Stimme. Immer wieder „Arisu, Arisu!“. Was war das? Was geschah da??

Sie öffnete die Augen und sah in Laures Augen, die sie zärtlich anstrahlten. „Bist du endlich wach süße?“ lachte Laures und küsste sie. „Ich hatte eine witzigen Traum. Darin hast du mich nicht geliebt!“, gab Arisu zur antwort. „Aber du weißt, dass das nicht stimmt.“ Gab ihr Laures zur antwort um begann mit ihrem Haar zu spielen. Ja die 17 jährige Arisu wurde damals aus der Menschenwelt geholt, weil Laures sie liebte. Mit 14 erkannte sie es endlich und ab da fing das glückliche Zusammensein der beiden an. Die Dämonen hatten sie als Herrscherin akzeptiert, denn es war ja schließlich Laures Wille.
Arisu küsste Laures voller Leidenschaft, löste sich dann von ihm und stand auf. Sie warf einen Blick über die Schulter und sagte: „ Weiß du, dass ich dich liebe?“ „Ja weiß ich und deshalb willst du jetzt auch mit mir schlafen.“ „Wer sagt das?“ Arisu lachte.
Ohne die Antwort von Laures abzuwarten setzte sie sich auf ihn und begann ihn zu küssen. Es gab keine Stelle an Laures Körper, die nicht von einem Kuss bedeckt wurde, und dann war es wieder ein Mal so weit. Schon so oft hatte sie mit ihm geschlafen, doch es blieb jedes mal etwas besonderes, und sie wünschte sich, dass dieses Leben nie enden würde